Weitere Forschungsbereiche: Vielseitigkeit und Wissenschaftliche Exzellenz

Forschung in Angewandter Psychologie: Performance, Lernen und Wohlbefinden (PPA)

Das Zentrum für Psychologische Forschung (CIP) weitet seine streng empirische Methodik auf Bereiche aus, die traditionell als „Soft Skills“ gelten, wie Sport, Bildung und Freizeit. Unser Ziel ist es, die Wirksamkeit von Interventionen zu quantifizieren und die psychologischen Faktoren zu modellieren, die die menschliche Leistung und das Wohlbefinden optimieren. So verschaffen wir Organisationen einen evidenzbasierten Wettbewerbsvorteil.

1. Sportpsychologie und Hochleistungs-Performance Unsere Forschung in der Sportpsychologie konzentriert sich auf die Optimierung der athletischen Leistung und der psychischen Resilienz in Hochdrucksituationen, anwendbar auf Sportteams sowie Hochleistungsteams in Unternehmen.

  • Modellierung von Angst und Flow-Zustand: Wir nutzen die Theorie der individuellen Zonen optimalen Funktionierens (IZOF), um die kurvilineare Beziehung zwischen physiologischer Aktivierung (Arousal) und Leistung abzubilden. Wir untersuchen kognitive Prädiktoren (z. B. positives Self-Talk) und Verhaltensweisen, die den Eintritt in den Flow-Zustand erleichtern.

  • Psychologisches Training: Wir validieren empirisch Programme zum Training psychologischer Fertigkeiten (PST) wie Visualisierung, Aufmerksamkeitsfokussierung und Emotionsregulation. Wir messen den Transfer des Trainings auf objektive Leistungskennzahlen (z. B. Reaktionszeit, Entscheidungspräzision).

  • Management von Verletzungen und Burnout: Wir setzen logistische Regressionsmodelle ein, um die Anfälligkeit für Burnout und Sport- (oder Arbeits-) Abbruch vorherzusagen, basierend auf Variablen wie wahrgenommener Erholung und der Befriedigung psychologischer Grundbedürfnisse (Selbstbestimmungstheorie, SDT).

2. Kognitive Neurowissenschaften in Bildung und Lernen Im Bildungsbereich und beim organisationalen Training konzentriert sich die CIP-Forschung auf die Maximierung des Wissenserhalts und der pädagogischen Effizienz.

  • Kognitive Belastung und Instruktionsdesign: Wir untersuchen die kognitive Belastungstheorie (Cognitive Load Theory), um das Design von Schulungsmaterialien zu optimieren. Dabei unterscheiden wir zwischen intrinsischer, extrinsischer und lernbezogener (germane) Belastung. Dies garantiert die Minimierung der Überlastung des Arbeitsgedächtnisses und die Stärkung der langfristigen Wissensstrukturierung.

  • Motivation und Metakognition: Wir evaluieren die Wirksamkeit von Interventionen, die intrinsische Motivation und metakognitive Fähigkeiten (z. B. Planung, Überwachung, Bewertung des eigenen Lernens) fördern, um deren Einfluss auf den akademischen Erfolg oder den Erwerb beruflicher Kompetenzen zu isolieren.

3. Freizeit, spielerische Aktivitäten und psychologisches Wohlbefinden Wir untersuchen, wie spielerische Aktivitäten und präventive psychische Gesundheitspraktiken effizient in Organisationen oder Kundenservices integriert werden können, um das subjektive Wohlbefinden (SWB) und die Emotionsregulation (ER) zu verbessern.

  • Psychophysiologische Effekte der Meditation: Wir führen kontrollierte Studien durch, um die Auswirkungen von Achtsamkeitsmeditation auf die Herzfrequenzvariabilität (HRV) und Entzündungsmarker zu messen. Ziel ist es, die klinische Wirksamkeit dieser Praktiken bei der Reduzierung von Angst und wahrgenommenem Stress zu validieren.

  • Design von Freizeiterlebnissen (Flow) für Kunden: Wir wenden die Umweltpsychologie und die Flow-Theorie an, um Umgebungen (real oder digital) zu gestalten, die die Immersion des Nutzers und die wahrgenommene Zufriedenheit maximieren, was sich positiv auf die Markenloyalität auswirkt.

4. Stärkung organisationaler Initiativen Das CIP fungiert als wissenschaftliches Validierungslabor für Initiativen Dritter.

  • Validierung von Interventionsprogrammen: Wir bieten Unternehmen und Sportorganisationen die notwendige empirische Strenge, um den ROI ihrer Schulungs-, Wohlbefindens- oder Talententwicklungsprogramme mittels standardisierter psychometrischer Messungen und inferenzstatistischer Analysen (ANOVA, hierarchische Regression) nachzuweisen.

  • Generierung von geistigem Eigentum: Die Ad-hoc-Forschung ermöglicht es Organisationen, patentierbare und wissenschaftlich fundierte Trainings- oder Interventionsprotokolle zu entwickeln, was einen Wettbewerbsvorteil und Marktkredibilität schafft.